Mit „gKI im Studium“ bietet das Büro für Digitalisierung in der Lehre (DL-Büro) der WiSo-Fakultät einen interaktiven 90-Minuten-Input in Präsenz, der direkt in Ihre Lehrveranstaltung integriert wird und Lehrende sowie Studierende gleichermaßen anspricht. Über 200 Studierende, Tutor*innen und Lehrende haben wir damit seit dem Sommersemester 2025 bereits erreicht.
gKI stellt uns alle vor neue Herausforderungen
Generative KI ist im Studienalltag allgegenwärtig. Und doch: Was erlaubt ist, was sinnvoll ist und wo Grenzen liegen, bleibt bei Studierenden und auch Lehrenden oft unklar. Unterschiede in Nutzung und Erwartungen werden häufig erst bei der Bewertung von Prüfungsleistungen sichtbar, was jedoch ein ungünstiger Zeitpunkt ist, um sich konstruktiv zu dem Thema zu verständigen.
Das DL-Büro hatte zunächst versucht, sich mit Workshops in das breite Angebot von professionellen Inputs für Lehrende einzureihen (siehe auch HUL, HOOU und weitere). Die Resonanz blieb jedoch gering. Das lag nicht an mangelndem Interesse, sondern schlicht am Zeitmangel für zusätzliche Termine. Unsere Konsequenz: ein anderes Format.
„gKI im Studium“ fügt sich in eine Lehrveranstaltung ein, die Sie ohnehin halten. Sie müssen eine Einheit weniger vorbereiten, lernen gemeinsam mit Ihren Studierenden und kommen dann ins Gespräch.
So ist der Input aufgebaut
- Technische Grundlagen: Mithilfe eines spielerischen Einstiegs simulieren die Teilnhemenden gemeinsam, wie ein Large Language Model Texte generiert und erleben so die Fähigkeiten und technischen Grenzen von Tools wie ChatGPT, Claude und Gemini.
- Institutionelle Regelwerke: Die geltenden Bestimmungen der Universität Hamburg zur Nutzung von gKI in Studium und Prüfungsleistungen werden kurz eingeordnet.
- Fallbeispiele: Informationsbeschaffung, Literaturrecherche, Textüberarbeitung, Ideenfindung. Das sind klassische Fälle, in denen Lernende zu KI greifen. Wir klären gemeinsam, unter welchen Bedingungen der Rückgriff auf gKI Tools sinnvoll ist und wann problematisch.
- Tool-Orientierung: Eine kurze, kuratierte Übersicht aufgabenspezifischer Werkzeuge mit konkreten Empfehlungen für den akademischen Kontext.
- Gesellschaftliche Perspektiven: Zum Ende des Vortrags zoomen wir raus und besprechen ökologische und soziale Kosten, De-Skilling und Machtstrukturen in der gKI-Branche.
Was das Format besonders macht
Der spielerische Einstieg setzt keine IT-Kenntnisse voraus und macht dennoch erlebbar, wie Wahrscheinlichkeit und Zufall in LLMs Text generieren. Weil Lehrende und Studierende den Input gemeinsam durchlaufen, entsteht ein Aushandlungsraum, in dem beide Seiten voneinander lernen können. Abstrakte Fragen zur KI-Nutzung lassen sich so direkt auf Ihren Seminarbezug anwenden: Was ist das Lernziel einer Aufgabe? Welche Fähigkeiten braucht es dafür? Lohnt es sich hier, eine Abkürzung zu nehmen? Wer diese Fragen für sich beantworten kann, entscheidet bewusster.
Praktische Details

Dauer: 90 Minuten
Gruppengröße: ca. 10–60 Personen
Sprache: Deutsch oder Englisch
Technik: Seminarraum mit Präsentationstechnik, Materialien werden mitgebracht
Die Teilnahme der Lehrperson ist verpflichtend. Weitere Lehrende sind herzlich willkommen. Der Input wird laufend auf aktuelle Forschungsergebnisse angepasst.
Interesse? Melden Sie sich bei Laura Laugwitz vom DL-Büro, um einen Termin für Ihre Lehrveranstaltung zu vereinbaren.

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